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"Eros, von einer Biene gestochen,
als er an einer Rose gerochen
Lief weinend in Venus'Arme:
liebe Mutter, ich sterbe, erbarme,
Eine fliegende Schlange biss
mich schmerzhaft in die Wange."
Venus and Eros, A. Dürer, 1514 Anakreon, Griechenland, 500 vor Chr

Bienengift

 

Wie die Liebespfeile von Eros ist der Bienenstich gleichzeitig schmerzhaft und heilend...
In der Tat, neben den schmerzhaften und toxischen Effekten,
hat Bienengift auch zahlreiche positive biologische Wirkungen.
Die wichtigsten davon sind: 

 

  • anti-entzündend, anti-rheumatisch, schmerz-stillend
  • anti-bakteriell
  • immuno-suppressiv
  • strahlen-schützend
  • verstärkt die Hämoglobinbildung, anti-koagulant
  • beschleunigt den Herzschlag, erhöht die Blutzirkulation und erniedrigt    
  • den Blutdruck und den  Cholesterinspiegel
  • aktiviert das Zentralnervensystem und stimuliert die Bildung von Kortison

Toxische Reaktion gegen das Bienengift
Die Biene sticht aufopfernd ihre Säugerfeinde:
Der Stachel bleibt in der Haut stecken,
zusammen mit einem Teil der Bieneneingeweiden und die Biene stirbt innerhalb 2-3 Tagen.

Die auffallendste biologische Wirkung des Bienengifts für den Menschen ist die schmerzhafte lokale Entzündung, die mit einem Bienenstich verbunden ist.  Was tun nach einem Bienenstich?
Normalerweise treten nach einem Bienenstich "nur" starke Schwellungen an der Einstichstelle auf.

Die Gefahr bedrohlicher toxischer Reaktionen besteht ab ca. 50 Stichen bei Kindern und ab 100-500 Stichen bei Erwachsenen. In diesem Fall müssen die Patienten hospitalisiert werden.